Monster

Besser einschlafen- Wie Sie das nächtliche Stress-Monster loswerden

Kinder kennen sie, die Monster im Schrank und unter dem Bett, die sie nachts nicht schlafen lassen. Kleine Kinder können noch nicht richtig zwischen Realität und Fantasie unterscheiden. Wir erwachsenen sollten das jedoch können. Trotzdem gibt es auch bei uns Erwachsenen die nächtlichen Monster, die uns nicht schlafen lassen. Bei uns Erwachsenen heißt das Monster Stress, den wir nachts verarbeiten.

Stress ist einer der Hauptgründe für die Zunahme von Schlafstörungen in unserer Gesellschaft. Das ist auch nicht verwunderlich. Ständiger Termindruck, Arbeitsüberlastung, ständige Erreichbarkeit durch das Smartphone, wirtschaftliche Unsicherheit und Angst vor Jobverlust führen immer mehr dazu, dass wir auch nachts nicht abschalten können.

Die Verarbeitung von Stress findet während der Nacht im Schlaf statt. Deshalb werden die Gedanken und Alltagssorgen nachts, wenn es ruhig ist und wir keine Ablenkung haben besonders „laut“ Wenn wir eine oder mehrere Nächte hintereinander nicht geschlafen haben, setzen wir uns auch noch selbst mit dem Gedanken „hoffentlich kann ich heute Nacht schlafen“ unter Druck. Dadurch können wir erst recht nicht schlafen.

Viele greifen in ihrer Verzweiflung dann zu Schlafmitteln. Laut einer Auswertung von Statista greifen etwa 6-10% der Deutschen dreimal wöchentlich oder mehr zu Schlafmitteln. Tendenz steigend. Aber die Einnahme von Schlafmitteln löst das eigentliche Problem nicht.

Wie werden Sie nun die Stress-Schlaf-Monster wieder los?

Ich selbst schaue mir vor dem zu Bett gehen den Tag gedanklich nochmal an. Was war gut, was war nicht so gut und was hat mich gestresst. Ich schaue was ich daraus lernen kann und wie ich es in Zukunft anders machen kann. Danach lasse ich die Gedanken los. Ich kann eh nichts mehr ändern an dem was schon passiert ist. Das hilft loszulassen und beugt dem vor, dass die Gedanken nachts nochmal aufkommen. Es klappt nicht immer, aber oft.

Was können Sie sonst noch tun damit Sie nachts ruhiger schlafen können.

  • Lernen Sie ein Entspannungsverfahren wie autogenes Training oder Yoga
  • Schaffen Sie sich ein abendliches Ritual, wie eine Tasse Tee oder noch etwas lesen. So lernt Ihr Körper, dass es nun Zeit ist abzuschalten und in den Ruhemodus zu gehen.
  • Versuchen Sie immer zur gleichen Zeit in Bett zu gehen. Auch hier lernt der Körper in den Ruhemodus überzugehen
  • Vielleicht ein kleiner Spaziergang am Abend? Das baut Stress ab und macht den Kopf frei
  • Verbannen Sie Handy, Tablet oder Fernseher aus dem Schlafzimmer. Nur noch schnell schauen, wer mir das geschrieben hat oder kurz Mails checken unterbricht Ihre Ruhephase.
  • Ich habe es mir angewöhnt einen Zettel und einen Stift neben dem Bett zu haben. Wenn meine Gedanken anfangen um das zu kreisen was ich am nächsten Tag alles erledigen muss, dann schreibe ich es mir auf den Zettel und habe es „aus dem Kopf“. Genauso verfahre ich, wenn mich ein Thema so beschäftigt, dass ich nicht schlafen kann. Ich schreibe es mir aus dem Kopf und nehme mir vor mich morgen damit zu beschäftigen.

Ich hoffe der Eine oder andere Tipp hilft Ihnen besser einzuschlafen und verhilft Ihnen zu einer entspannteren Nacht.

Mehr zum Thema Stress reduzieren finden Sie hier:

Wie Sie mit richtigem Trinken Stress reduzieren können | (alexandraengel-gesundheitsberatung.de)

Raus aus dem Stress rein in die Natur| Herunterfahren und durchatmen (alexandraengel-gesundheitsberatung.de)

Sie möchten regelmäßige News zu den Themen Stressbewältigung und Gesundheit?

Melden Sie sich hier für meinen Newsletter an.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.