Wir fühlen was wir denken – oder Gedanken gestalten unsere Realität

Heute möchte ich darüber schreiben, wie Ihre Gedanken Ihr (Stress-) Erleben und Ihr (Stress-) Verhalten beeinflussen.

Stellen Sie sich einmal vor, sie hätten eine bestimmte Aufgabe zu bewältigen. Das kann etwas sein, was für Sie neu ist und sie noch nicht gemacht haben. Oder auch ein höheres Arbeitspensum als gewöhnlich.

Je länger Sie darüber nachdenken, desto nervöser werden Sie. Die Aufgabe wird immer größer und bedrohlicher.

Es kommen Gedanken auf wie:

  • Oh Gott, wie soll ich das nur schaffen?
  • Was ist, wenn ich einen Fehler mache?
  • Ich bin noch nicht bereit dafür
  • Ich weiß doch noch gar nicht wie ich das machen soll

Durch diese Gedanken rutschen Sie richtig schön in eine Negativ Spirale hinein und die Aufgabe wird immer bedrohlicher, je mehr solche Gedanken aufkommen.

Das Dumme daran ist, dass Ihnen dieser Vorgang gar nicht wirklich bewusst ist. Ihre Gedanken machen sich selbständig und sie fühlen sich immer schlechter.

Was können Sie dafür tun, dass Sie nicht in diese Negativspirale kommen?

Wenn Sie genauer hinschauen, merken Sie, dass es nur Ihre eigenen Gedanken waren, die Sie in diesen Negativ-Zustand gebracht haben. In Wirklichkeit ist ja noch gar nichts passiert und Sie haben Ihre Aufgabe noch gar nicht angetreten und das Ergebnis noch gar nicht erhalten.

Also sind Ihre Gedanken der Punkt. Ich zeige Ihnen nun auf, wie Sie Ihre Gedanken einem Realitätscheck unterziehen.

  1. Wenn Sie merken, dass Sie in eine gedankliche Negativspirale kommen sagen Sie innerlich STOPP!! (Sie können natürlich auch laut Stopp rufen) Holen Sie Ihre Gedanken aus der unbewussten Ecke heraus und machen Sie sich diese bewusst. Spüren Sie genau hin was die Gedanken mit Ihnen machen.

Ich fühle mich gerade so……

  • Überfordert
  • Eingeschüchtert
  • Gestresst

Nehmen Sie Ihr Gefühl bewusst wahr und spüren Sie hin.

  1. Prüfen Sie, wodurch das Gefühl ausgelöst wurde
  • Was denken Sie gerade?
  • Welche inneren Dialoge führen Sie?

 

  1. Überprüfen Sie den Wahrheitsgehalt Ihrer Gedanken
  • Ist es wirklich so, bzw. woher wissen Sie, dass es so sein wird?
  • Haben Sie eine ähnliche Situation schon einmal erlebt?
  • Oder übertreiben Sie in Gedanken?
  • Finden Sie Anzeichen von „Runterziehern“ in Ihren Gedanken? Z.B. Wörter wie Nie, immer, jedes Mal, wenn?

 

  1. Helfen diese Gedanken dabei mein Ziel zu erreichen?
  • Fragen Sie sich, in wie weit Ihre Gedanken Sie bei Ihrer Zielerreichung unterstützen oder ob sie eher hinderlich sind.
  • Werden Sie unvoreingenommen an Ihre Aufgabe herangehen, wenn Sie diese Gedanken weiterhin denken?
  • Oder bremsen Sie diese Gedanken aus und hindern sie Sie nur?
  • Dann entscheiden Sie sich bewusst dafür diesen Gedanken zu ignorieren und sich Ihrer Aufgabe zu stellen.

Fangen Sie an!

Machen Sie sich gleich an die Umsetzung Ihrer Aufgabe. Was auch immer Ihr Ziel für heute ist, fangen sie an.

Und wenn sich doch wieder Zweifel einschleichen hilft Ihnen eventuell eine erneute Bewertung. Denken Sie sich hierzu eine Skala von 0 bis 10. Null ist kein Problem und 10 ist eine absolute Katastrophe.  Überlegen Sie sich ein Ereignis was für Sie eine absolute 10 darstellen würde.

Nun setzen Sie sich Zwischenschritte auf Ihrer Skala und ordnen hier ihre Aufgabe ein.

Geht es Ihnen jetzt besser? Dann nichts wie ran an Ihre Aufgabe.

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